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Dein Mut zur Lücke scheint hier nicht angebracht
Hallo,
stell Dir vor, Du sitzt in einem Leadership-Seminar. Der Referent erklärt ein Modell und Du denkst: „Kenn ich schon!“
Aber wenn Du ehrlich bist: Kannst Du es auch? Nicht gewusst, sondern wirklich gelebt?
Die Lücke liegt häufig nicht im Wissen. Sie liegt zwischen dem, was Du weißt, und dem, wer Du bist, wenn es darauf ankommt.
Kommt Dir dieser Lückentext bekannt vor?
- Du weißt, wie konstruktives Feedback funktioniert … (trotzdem schluckst Du runter, was gesagt werden müsste).
- Du weißt, dass Delegation Vertrauen braucht … (trotzdem kontrollierst Du, weil es einfach schneller geht).
- Du weißt, dass Stille Dir Kraft geben würde … (trotzdem hetzt Du von Termin zu Termin).
Die ehrlichste Beschreibung dieser Lücke ist 2000 Jahre alt
Paulus bringt es auf den Punkt, so schonungslos, dass es bis heute trifft:
»Das Gute, das ich tun will, tue ich nicht;
aber das Böse, das ich nicht will, das tue ich.«
(Römer 7,19)
Das ist keine fromme Weisheit. Das ist die Realität von vielen, die Verantwortung tragen. Zwischen der Erkenntnis im Gottesdienst am Wochenende und der Reaktion am Montagabend, wenn der Druck steigt und die alten Reflexe übernehmen.
Was wirklich fehlt
Es fehlt Dir nicht das nächste Modell. Sondern der Mut, hinzuschauen und vielleicht festzustellen: „Ich reagiere in Mustern, die älter sind als mein Wissen. Automatisch. Schnell. Vertraut. Aber nicht hilfreich.“
Der Moment, in dem Du das erkennst – wirklich in der Tiefe erkennst, nicht nur intellektuell abnickst – ist kein Versagen. Er ist der Anfang. Ein neuer Anfang von mehr Ehrlichkeit mit Dir selbst.
In diesem Sinne: hab Mut, zur Lücke zu schauen!
Lückenlose Grüße,
Philipp von Hills & Valleys
Dein Impuls für diese Woche
Beobachte Dich in einer einzigen Situation: Wo reagierst Du diese Woche im Autopilot? Nicht um Dich zu bewerten. Sondern um wahrzunehmen, was zwischen Deinem Wissen und Deinem Handeln steht. Nur wahrnehmen. Das reicht für den Anfang.
Warum echte Veränderung 18 Monate braucht
Michael Maier, Summit-Teilnehmer 2024–2025, beschreibt genau diese Erfahrung:
»Ich habe schon an vielen Leadership-Trainings teilgenommen. Hills & Valleys war das erste, in dem ich Erkenntnisse direkt im Alltag umsetzen konnte. Praxisnah, ehrlich und in einem geistlichen Rahmen.«

Was ist bei Hills & Valleys anders? Es ist kein Seminar, das nach dem Wochenende verpufft. Es ist ein 18-monatiger Trainingsweg: mit persönlichem Coaching, einer festen Gruppe von Leiterinnen und Leitern, die gemeinsam durch Höhen und Tiefen gehen, und einer geistlichen Tiefe, die über Methoden hinausreicht. Nicht Wissen anhäufen, sondern trainieren, bis die Erkenntnis zur Haltung wird.

Leadership-Podcast, Folge 5: Lehre in der Führung
Svenja Trautmann war Teilnehmerin beim allerersten Summit. Als Lehrerin hat sie lange geglaubt, dass Unterrichten und Leiten dasselbe sind. Im Podcast erzählt sie, was sich verändert hat, als sie den Unterschied verstanden hat. Und warum die am schwierigsten zu führende Person immer noch sie selbst ist.
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Hills & Valleys (engl. »Berge und Täler«) ist ein christliches, überkonfessionell ausgerichtetes Leadership-Projekt der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Das Ziel von Hills & Valleys ist die Ermutigung, Ausbildung, aktive Unterstützung und Begleitung von ehren- und hauptamtlichen Leiterinnen und Leitern innerhalb der Kirche. Darüber hinaus wendet sich Hills & Valleys an überzeugte Christen, die ihre Gaben und Verantwortung in der Gesellschaft einbringen.



