

Aufbruch
2. Etappe: Erste Herausforderungen

Du hast den Aufbruch gewagt. Voller Freude und mit neuer Klarheit über Deine Identität machst Du Dich weiter auf den Weg. Doch schon nach den ersten Schritten spürst Du, dass Erkenntnis allein nicht reicht. Plötzlich tauchen alte Muster wieder auf. Du wirst konfrontiert mit innerem Widerstand, Alltagsdruck und der Frage: „Bin ich wirklich bereit, mich verändern zu lassen?“
Genau hier beginnt der eigentliche Trainingsweg. Denn Gott führt Dich nicht im Schnellverfahren zur Reife. Er lädt Dich ein, kleine, bewusste Schritte zu gehen, mitten im Spannungsfeld aus Ideal und Realität. Diese Etappe bringt Dich an den Punkt, an dem Wachstum keine Theorie mehr ist, sondern Alltag. Denn genau dort beginnt Tiefe.
In der zweiten Etappe wirst Du drei verbreitete Fehlannahmen erkennen und hinter Dir lassen:
- Überforderung: Du fühlst Dich der Situation nicht gewachsen und weichst aus, Frust und Resignation nehmen überhand.
- Perfektionsdruck: Aus Angst zu scheitern, wartest Du auf den „perfekten Moment“ und kommst nie wirklich ins Handeln.
- Oberflächlichkeit: Du willst schnell „abhaken“, statt Dich ehrlich und tiefgehend mit Deinen Problemen auseinanderzusetzen.
Gerade hier liegt Dein praktisches Trainingsfeld. Wenn Du Dich dieser Etappe stellst, öffnen sich neue Entwicklungsmöglichkeiten:
- Vertrauen in Gottes Führung: Du lernst, Herausforderungen nicht allein zu tragen, sondern gemeinsam mit Gott anzugehen.
- Wachstum außerhalb der Komfortzone: Du gehst über bisherige Grenzen hinaus und erlebst, dass Druck kein Feind, sondern ein Wachstumshelfer sein kann.
- Selbstwirksamkeit: Du merkst, dass Du mehr kannst als Du denkst – wenn Du ins Handeln kommst und konkrete Schritte unternimmst.
Herausforderungen werden Dich auf Deinem ganzen Leitungsweg begleiten. Bei Hills & Valleys lernst Du, sie nicht zu umgehen, sondern als Trainingsfeld für Deine persönliche Entwicklung zu nutzen.
Josua und andere Führungspersönlichkeiten aus der Bibel sind Vorbilder im Umgang mit Herausforderungen. In dieser Etappe trittst Du bewusst aus Deiner Komfortzone heraus und kannst Dich an dem orientieren, was Gott Josua zuspricht:
„Ich sage Dir: Sei stark und mutig!
Hab keine Angst und verzweifle nicht.
Denn ich, der HERR, Dein Gott,
bin bei Dir, wohin Du auch gehst.“
(Josua 1, 9)
Nach dem Tod Moses übernimmt Josua die Verantwortung für das ganze Volk Israel und soll es nun in das verheißene Land führen. Ein großer Schritt, menschlich kaum zu stemmen. Doch sein Vertrauen in Gottes Nähe macht den Unterschied.
Auch Du bist als Leiterin oder Leiter immer wieder mit Unsicherheiten, Widerständen oder inneren Zweifeln konfrontiert. Auf diesem Wegabschnitt geht es darum, Dich bewusst kleineren Herausforderungen und Challenges zu stellen, die dich fordern, aber nicht überfordern.
Du beginnst zu erleben, wie sich Deine bisherige Selbsterkenntnis in der Praxis bewährt:
- Wie gehst Du mit Unklarheit um?
- Wo reagierst Du aus Angst, wo aus Vertrauen?
- Was braucht es, damit Du ins Handeln kommst?
Diese ersten Herausforderungen sind keine Prüfungen, sondern Übungsfelder. Hier kannst Du Deine innere Haltung, Deine Fähigkeiten und Dein Vertrauen in Gottes Führung konkret vertiefen. Es geht nicht um Leistung oder Perfektion, sondern um mutige Schritte ins Unbekannte – getragen von einem Gott, der mitgeht.
Du wirst erkennen, dass Schwierigkeiten kein Rückschlag, sondern der Boden für echtes Wachstum sind. Gott wirkt nicht nur im Ziel, sondern unterwegs: in den kleinen Schritten Deines Gehorsams, Deiner Bereitschaft und Deinem Dranbleiben.
„Denn Gott hat uns nicht
einen Geist der Furcht gegeben,
sondern einen Geist der Kraft,
der Liebe und der Besonnenheit.“
(2. Timotheus 1, 7)
Diese Etappe lädt Dich ein, Vertrauen, Entschlossenheit und Lernbereitschaft in Bewegung zu setzen. Nicht durch große Sprünge, sondern durch konkrete kleine Schritte außerhalb Deiner Komfortzone. Jede gemeisterte Herausforderung stärkt Dein Selbstvertrauen und bereitet Dich auf mehr vor.
Damit Du Deinen Fortschritt erkennst, brauchst Du Reflexionszeiten im Alltag. Sie helfen Dir zu sehen, wo Du stehst, was Du geschafft hast und was als Nächstes dran ist. Bei Hills & Valleys unterstützen Dich folgende Methoden und Trainingselemente dabei:
Standortbestimmung mit dem Lebensrad
- Mit dem Lebensrad analysierst Du den Ist-Zustand Deiner Lebensbereiche, im Vergleich zu dem, was Du Dir wünschst. So erkennst Du „Unwuchten“, die Dich ausbremsen, und lernst, gezielt für mehr Balance zu sorgen. Denn nur ein ausgewogenes Rad läuft wirklich rund.
Konkrete Ziele setzen und in Handlung kommen
- Mit der SMART-Methode formulierst Du klare, erreichbare Ziele, auf Jahres-, Quartals- und Wochenbasis. Wöchentliche Aufgaben fordern Dich heraus, Theorie in Praxis zu verwandeln. So bleibst Du nicht im Denken stecken, sondern kommst Schritt für Schritt in die Umsetzung.
Verantwortung teilen mit Deinem Leviten
- Ein Weggefährte aus Deinem Team begleitet Dich als Sparrings- und Trainingspartner: Er hört zu, fragt regelmäßig nach, betet mit Dir und fordert Dich liebevoll heraus. Du legst Rechenschaft ab über Deine Schritte – nicht zur Kontrolle, sondern zur Ermutigung. So bleibst Du auf Deiner Route, auch wenn es zwischendurch anstrengend wird.
Diese Etappe prägt Deine Haltung: Du lernst, Herausforderungen nicht zu vermeiden, sondern als Trainingsfelder zu sehen. Sie sind Gelegenheiten zu wachsen, zu lernen und Gottes Wirken in Deinem Alltag zu erleben.
Bei Hills & Valleys wirst Du Dich immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Nicht um Leistung zu erbringen, sondern um Schritt für Schritt Deinem Auftrag und Deinen großen Zielen näherzukommen.
Dafür brauchst Du eine innere Haltung des Dranbleibens: Trainieren statt stagnieren, Mut statt Rückzug, Wachstum statt Selbstzweifel. Diese Haltung beginnt im Kleinen. Denn echte Reife zeigt sich nicht erst bei großen Aufgaben, sondern um Umgang mit dem, was Dir heute anvertraut ist:
„Nur wer im Kleinen treu ist,
wird es auch im Großen sein.
Wenn Ihr bei kleinen Dingen unzuverlässig seid,
werdet Ihr es auch bei großen sein.“
(Lukas 16, 10)
Gleichzeitig wächst Dein Vertrauen. Du entdeckst, dass Gottes Treue nicht davon abhängt, wie stark Du bist. Im Gegenteil: Gerade dort, wo Deine eigenen Kräfte begrenzt sind, erweist Er sich als stark.
Indem Du erste Hürden annimmst, klärt sich Deine Berufung. Du merkst, wozu Du wirklich berufen bist – nicht in der Theorie, sondern im konkreten Tun. Herausforderungen sind keine Stolpersteine, sondern Stufen. Und jede Stufe bringt Dich näher zu einer Leiterschaft, die geerdet ist in Gottes Kraft und ausstrahlt, was Er in Dir begonnen hat. In der nächsten Etappe entwickelst Du eine vertraute Gemeinschaft mit Gleichgesinnten.





